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| Von Savannah nach St. Augustine |
Heute fahren wir direkt nach St. Augustine (etwa 290 km) und checken um 13.30 Uhr im Hotel ein. Es ist das Howard Johnson Express Inn. Ein einfaches Mittelklassehotel, in der San Marco Avenue, direkt im historischen Zentrum St. Augustines gelegen. Wir können tatsächlich zu Fuß in die Stadt laufen, was wir auch tun. Es ist sommerliches Wetter und die kurzen Hosen kommen zum Einsatz. In einem kleinen einfachen Restaurant an der Hauptstraße essen wir Pizza und Salat (sehr lecker). Anschließend kommen wir an einem kleinen Laden vorbei, der mit Motivstempeln vollgestopft ist. Ich schaue mich um und bin ganz hingerissen. Sehr schöne Motive und dabei viel günstiger als in Deutschland. Ich kaufe 5 Stempel für 61$ (47 Euro).
| Lustige Touristen-Vehikel stehen zum Verleih |
St. Augustine ist die älteste von Europäern gegründete Stadt Amerikas. 1513 betrat hier Ponce de Léon, der spanische Eroberer, auf der Suche nach einem Jungbrunnen floridianischen Boden.
| Militärischer Drill zum Abschuß einer Kanone |
| Die Festungsmauer |
Wir laufen zum Castillo de San Marcos National Monument (die älteste Steinfestung auf dem Boden der USA) und besichtigen es. Dann geht es in die Altstadt mit dem „Oldest House“, dem „Oldest Wodden School House“ etc. Es ist ganz niedlich hier, aber doch sehr stark touristisch erschlossen.
| Das älteste Holz-Schulhaus der USA |
Von 18.45 Uhr bis 20.00 Uhr machen wir eine Bootstour. Wie sehen wieder Delfine und Pelikane und genießen den Sonnenuntergang über der Stadt. Jetzt haben wir Hunger und suchen etwas passendes. Auf dem Meer war es schon recht kühl, aber an Land ist es wieder angenehm. Wie sehen uns verschiedene Speisekarten an. Einige Restaurant schließen zu unserer Verwunderung auch schon um 20.00 bzw. 21.00 Uhr. In den Restaurants die länger geöffnet haben, und wir finden dann doch einige, wird gute Live Musik angeboten.
| Dramatischer Himmel bei der Bootstour |
Wir landen schließlich in einem Irischen Restaurant und können noch draußen essen. Mein Essen ist gut, Fish & Chips, aber ich hätte die Vorspeisenportion wählen sollen, das hätte locker gereicht. Steffen ist mit seinem Burger nicht zufrieden, wenigstens sind die Pommes lecker. Aber wir werden noch entschädigt. Der... wie soll man es nennen... örtliche Trachtenverein kommt vorbei und sammelt Spenden für die Hafen- und Liegegebühren der Bounty, die im Juni nach Savannah kommt (was auch immer dann auf dem Schiff passiert). Die Truppe ist im Piratenoutfit und so toll angezogen, dass sie sofort im nächsten „Pirates of the Caribian“ Film mitspielen könnten. Wir können nur staunen, die Männer und Frauen sehen toll aus.
| Piraten! |
Nach dem Essen machen wir uns wieder auf den Weg und laufen zum Hotel zurück.

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