Montag, 02.04.2012

Da man bei USA Reisen nicht mehr über das Internet einchecken kann nutzen wir am Abend vorher den Vorabend Check-in und geben schon das Gepäck auf. Daher ist das Einchecken am Montagmorgen in Tegel ganz gemütlich und entspannt. Es ist unser letzter Flug über Tegel (dass uns Tegel doch noch ein Weilchen erhalten bleiben wird wußten wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht) und wir bedauern ein bißchen, dass wir in Zukunft ganz bis zum BBI  fahren müssen, denn zum Flughafen Tegel brauchen wir nur 10 Minuten mit dem Taxi.

Nach 8 Stunden und 20 Minuten Flug mit airberlin landen wir in New York am JFK. Es geht zuerst durch die Einreisebehörde (Homeland Security). Inzwischen werden dort die Abdrücke von allen 10 Fingern genommen plus Portrait-Foto. Jetzt nur noch durch den Zoll. Das ist unproblematisch, da wir keine Waren einführen. Aufgrund der langen Schlange bei den Einreiseformalitäten müssen wir jetzt jedenfalls nicht auf das Gepäck warten.

Wir stellen uns in die Taxi-Schlange und ergattern recht schnell ein Taxi nach Manhattan. Wir übernachten wieder im “Comfort Inn Manhattan Bridge” in Chinatown. Hier haben wir bereits 2009 übernachtet und waren mit dem Preis-Leistungsverhältnis sehr zufrieden. Wie gewohnt mußten wir dem Taxifahrer erklären, wo unser Hotel liegt. Wir haben Zimmer 804 im 6 Stock mit Blick auf die Manhattan Bridge. Leider knallt die Sonne durch die großen Fenster und die Air Condition kommt gegen die Hitze nicht an. Aber das Hotel ist ausgebucht, so daß wir frühestens am nächsten Tag ein weniger sonniges Zimmer bekommen könnten. Aber abends kühlt es draußen stark ab und durch 2 schmale Fensteröffnungen können wir ausreichend lüften, so daß wir dann doch auf einen Zimmerwechsel verzichten.



Blick aus dem Hotelzimmer am Tag...


Das Zimmer ist für NY Verhältnisse nicht klein, es ist sauber und wir haben zum Glück auch keine unerwünschten Untermieter (Kakerlaken oder Bettwanzen). Der Internet Zugang ist kostenlos, es gibt ein Businesscenter (2 Rechner und einen Drucker direkt am Empfangstresen) und das Frühstück ist inklusive. Das ist schon ganz beachtlich, zumal das Hotel für NY noch günstig ist. Wir bezahlen 800$ für 4 Nächte. Das sind etwa 600 Euro, also 75 Euro pro Nacht und Person.

Wir beziehen unser Zimmer und gehen erst einmal einkaufen, damit wir etwas zu trinken im Zimmer haben. Das Leitungswasser wäre zwar trinkbar, schmeckt aber so nach Chlor, dass wir es nicht in Erwägung ziehen.

Wir finden wieder den Weg in den chinesischen Supermarkt, in dem wir auch beim letzten Mal immer eingekauft haben. Es hat sich nichts geändert. Reis gibt es in so großen Säcken, wie bei uns die Blumenerde. In der Fischabteilung gibt es Becken, in denen Fisch an Fisch schwimmt. Und Becken mit lebenden Fröschen und Schildkröten. Die kommen in den Topf und nicht ins Terrarium.
Im Kühlregal werden recht merkwürdig aussehende gekochte Eier verkauft. Wir kaufen Wasser mit Kohlensäure und Brot für Steffen. Unterwegs haben wir Hunger und essen je ein "Slice of Pizza" in einem etwas herunter gekommenen kleinen Restaurant in Little Italy gleich neben Chinatown. Es war dort das einzige, in dem es auch Pizza Slices (Stücke) gab.


Nach dem wir unsere Lebensmittel ins Hotel gebracht haben, machen wir einen Spaziergang zum South Street Seaport und zum Ground Zero. Es ist sonnig und wir haben gutes Wetter. Um 20.00 Uhr Ortszeit fallen wir erschöpft ins Bett (6 Stunden Zeitverschiebung). Wir sind so müde, dass wir uns auch nicht gegenseitig die Bettdecke streitig machen. Denn in diesem Hotel haben wir nur ein Queen Size Bett, das wir uns teilen müssen. Platz ist ausreichend, aber es gibt nur eine Oberbettkonstruktion, mit der wir sonst so unsere Probleme haben.


...und in der Nacht

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